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KREATIVE FITNESS

Technologische Innovationen, Megatrends und drängende Fragen unserer Zeit halten uns ganz schön auf Trab. Wie behauptet man sich als Kreativer in diesem sich unglaublich schnell verändernden Umfeld? Klare Sache: Wer agil, reaktionsschnell und belastbar ist, gewinnt. Um produktiv und immer auf der Höhe zu bleiben, müssen sich Kreative heute deshalb mehr denn je geistig wie körperlich fit halten.

7:00 UHR: WARM UP

Wer kreativ fit sein will, der sollte schon frühmorgens damit anfangen. „Auf geht’s, ab geht’s, drei Tage wach“ ist mit Sicherheit keine Erfolgsformel, um dauerhaft gute Leistungen zu bringen. Aufgeweckt ist derjenige, der früher ins Bett geht. Viele unterschätzen, dass notorischer Schlafentzug ernsthaft an die Substanz von Körper und Geist geht: Wer zu wenig schläft, ist deutlich unkonzentrierter und ungeschickter, reagiert langsamer und trifft unüberlegte Entscheidungen.

Rund acht Stunden Schlaf liefern die nötige Erholung, damit man auch die Tage gut meistert, die sich wie ein Marathon anfühlen. Wer ausgeruht ist, verfügt zudem über eine höhere Lern- und Gedächtnisleistung – die ideale Ausgangsvoraussetzung, um neue Informationen zu analysieren und zu strukturieren. Also nur her mit dem nächsten Briefing!

8:30 UHR: KOPF UND KÖRPER IN BEWEGUNG BRINGEN

Für die meisten Kreativen sieht der Weg zur Arbeit so aus: Man zwängt sich gemeinsam mit gefühlt allen anderen Berufspendlern der Stadt zum genau gleichen Zeitpunkt in Bus, Straßenbahn oder U-Bahn und freut sich, wenn die Fahrt vorbei ist und man sich aus der gequetschten Lage wieder befreien kann. Stress pur und das schon am Morgen. Dabei ist das Rad eine tolle Alternative: Laut DKV-Gesundheitsreport schafft es nur die Hälfte der Deutschen, sich pro Woche mindestens 150 Minuten moderat beziehungsweise 75 Minuten intensiv zu bewegen. Wer täglich mit dem Rad zur Arbeit fährt, kommt schon nahe an dieses Ziel heran – und lässt gleichzeitig viel Stress hinter sich.

Anstatt sich in den Öffis durch eine bunte Bilderflut zu scrollen oder sich mit lauten Beats in den Kopfhörern von der Umwelt abzuschotten, könnte man draußen das Leben wieder bewusst wahrnehmen. Die Oberflächlichkeiten mal für einen Moment hinter sich lassen, die Gedanken auf Wanderschaft schicken, so manchen Ansatz weiter in die Tiefe denken. Ist der Kopf klar und aufgeräumt wie ein weißes Blatt Papier, ist man bereit, an neue Aufgaben heranzugehen und erste Ideen hin- und herzubewegen.

10:27 UHR: MAL AUS DER PUSTE SEIN

Draußen streiten wir um Grenzwerte für Schadstoffe und bessere Luftqualität. Über das Drinnen machen sich die wenigsten Gedanken. Dabei verbringen wir bis zu 90 Prozent unseres Tages in geschlossenen Räumen – ob beim Arbeiten, Schlafen, U-Bahn-Fahren oder Einkaufen. Da ist dann schon mal schnell die Luft raus – Zeit für frischen Wind! Wer allerdings die Zeit draußen für eine Zigarette nutzt, macht den positiven Effekt schnell zunichte: Mit jedem Zug nimmt man als Raucher Kohlenmonoxid auf, das sich im Körper viel schneller mit roten Blutkörperchen verbindet – dadurch hat der Sauerstoff kaum eine Chance, ins Blut zu gelangen.

Einfach mal 15 Minuten das Fenster aufreißen oder ein paar Schritte um den Block gehen: Festgefahrene Gedanken lösen sich dann von alleine. Das macht den Kopf frei, um in Frage kommende Ansätze objektiv zu bewerten und kritisch zu hinterfragen.

12:45 UHR: ZEIT FÜR ENERGIENACHSCHUB

It’s lunchtime! Aber Essen kostet Zeit – von der Zubereitung gesunder Gerichte ganz zu schweigen. Stress und Zeitmangel gehören zu den treibenden Faktoren für eine ungesunde Ernährung. Beides kennen wir im Job zur Genüge. Aber deshalb an dieser Stelle Zeit sparen? Eine schlechte Idee. Was dagegen hilft? Wenn man einen Plan hat: Lieber etwas Einfaches kochen statt gar nichts. Mal Meal-Prepping eine Chance geben. Überhaupt bewusster darauf achten, was man jeden Tag zu sich nimmt. Denn wer in Sachen Ernährung etwas mehr Zeit investiert, wird sich auch fitter, vitaler und ausgeglichener fühlen.

Die gleiche Virtuosität, die beim Umgang mit Zutaten gefragt ist, kann man auch beim nächsten Schritt des kreativen Schaffensprozesses brauchen. Nach dem Abgleichen mit der Aufgabenstellung geht es dabei um die Multichannel-Tauglichkeit: Wie ist das kreative Potenzial der Idee und wie lässt sich dieses am besten in den Kommunikationskanälen umsetzen und vernetzen?

14:30 UHR: BRUST RAUS, PO REIN, KOPF HOCH

Mal ein gelegentlicher Gang zur Kaffeemaschine, mal ein paar Schritte in den nächsten Meeting-Raum. Den Großteil unseres Arbeitstages verbringen wir allerdings im Sitzen. Obwohl man bei einigen bestimmt auch sagen könnte: am Schreibtisch lümmelnd. Das Problem: Die schlechte Gewohnheit von heute ist das gesundheitliche Problem von morgen.

Es ist nicht ganz leicht, eine schlechte Körperhaltung abzulegen, pflegt man sie ja meistens schon seit vielen Jahren recht konsequent. Aber es ist nie zu spät, etwas zu ändern. Dazu sollte man sich einfach regelmäßig ins Bewusstsein rufen, ob man gerade eine aufrechte Haltung hat und diese, falls nötig, korrigieren. Eine optimale Sitzposition besteht aus vielen 90°-Winkeln: Unterschenkel zu Oberschenkel, Oberschenkel zu Rücken, Oberarm zu Unterarm. Auch wenn es vielleicht nicht ganz so lässig aussieht – das Ich von 2030 wird es mit Sicherheit danken.

Haltung zeigen gilt auch für den Umgang mit Ideen: Bei der Präsentation vor dem Team merkt man sofort, ob der kreative Ansatz funktioniert – oder nicht. Es gibt Schwächen? Erst einmal keine Panik. Hier kann offenes und konstruktives Feedback der Kollegen helfen.

15:45 UHR: VOLL IM FLOW

Wer voll im Fluss ist, der bleibt flexibel! Zwei bis drei Liter Flüssigkeit sollten es für einen gesunden Erwachsenen pro Tag in etwa sein. Als guter Richtwert gelten 35 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht. Oft geht es im Trubel des Tages unter, daran zu denken. Eine Wasserflasche auf dem Tisch ist eine praktische Gedächtnisstütze: So behält man immer im Blick, wie viel man bereits getrunken hat beziehungsweise ob man noch Nachholbedarf hat.

Und wie macht man bei der kreativen Arbeit eine große Welle? Indem man die Botschaft am Ende so weit verdichtet, damit sie ihre größtmögliche Wirkung entfalten kann. Deshalb: Niemals das Finetuning vergessen! So vorbereitet kann der Präsentationstermin beim Kunden kommen.

18:25 UHR: COOL DOWN

Darf es nach all der Anstrengung etwas Entspannung sein? Allein in der sechsten Staffel von Mad Men kippt Don Draper ganze 52 Drinks. Octave Parango bevorzugt in „39,90“ eher Kokain. In „Mein Todfreund, der Alkohol“ schildert Reinhard Siemens seine Karriere als Reklametexter und Trinker – der Werbebranche eilt dank ihrer gefeierten Antihelden ein wenig schmeichelhafter Ruf voraus. So gesellig aber ein Feierabendbier ist, so sollte man im Hinterkopf behalten: Die Aufmerksamkeitsspanne wird kürzer, Konzentration und Reaktionsvermögen lassen nach, die Reaktionszeit wird länger, dafür steigt die Risikobereitschaft – und das alles passiert schon ab 0,5 Promille.

Es heißt, Kreativität fängt da an, wo der Verstand aufhört, das Denken zu behindern. Mit Alkohol den Verstand zu blockieren, mag funktionieren – das Denken und die Kreativität bleiben mit steigendem Pegel aber gleich mit auf der Strecke.

Die nötige Flexibilität im Denken gewinnt man nur, wenn man seine kreative Fitness langfristig erhält: mit einer Mischung aus Achtsamkeit gegenüber dem eigenen Körper und Offenheit gegenüber den Veränderungen, die rund um einen passieren. Wir müssen uns deshalb ganzheitlich sehen und permanent etwas für unsere kreative Fitness tun. Auf geht’s!




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Arwed Berendts Geschäftsführer Kreation

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